Ärztlicher Notfalldienst Hamburg

Am 1. Juli 2008 trat die Reform des Ärztlichen Notfalldienstes in Hamburg in Kraft. Nach einer europaweiten Ausschreibung erhielt die G.A.R.D. im Dezember 2007 den Zuschlag als Partner der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) für die anstehende Reform. Gemeinsam galt es die Leistungsdichte und die Qualität zu steigern und den Ärztlichen Notfalldienst für die Anforderungen der Zukunft zu wappnen.

G.A.R.D. disponiert die Einsätze der Ärzte im Notdienst

Die Einsatzleitstelle der G.A.R.D. disponiert seit der Reform alle Einsätze des Notfalldienstes und koordiniert diese mit der KV Hamburg, den Patienten und den beteiligten Ärzten.

Von 24 bis 7 Uhr werden alle Patientenanrufe des Ärztlichen Notfalldienstes Hamburg von der G.A.R.D.-Einsatzzentrale aufgenommen. Die Annahme und Bearbeitung der Anrufe im medizinischen Callcenter erfolgt durch speziell geschulte Rettungsassistenten und Rettungssanitäter.

Spezielle Arzteinsatzfahrzeuge (AEF) für den Notdienst

Im Zuge der Reform wurde der Fahrdienst für die Ärzte der KV Hamburg mit Taxis eingestellt. Nunmehr kommen einheitliche Arzteinsatzfahrzeuge der G.A.R.D. zum Einsatz, die alle mit Bordcomputer, GPS und medizinischer Basisausrüstung ausgestattet sind.

Die Fahrzeuge werden über das Hamburger Stadtgebiet verteilt vorgehalten und können so durch unsere Einsatzzentrale optimal in Hinblick auf ihre Nähe zum Einsatzort und anstehende Folgeeinsätze disponiert werden.

Arzt und Rettungsassistent im Zusammenspiel

Die Arzteinsatzfahrzeuge werden von G.A.R.D.-Rettungsassistenten gefahren. Die im Rettungsdienst bewährte Zusammenarbeit von Notarzt und Rettungsassistent wird nun auch im Ärztlichen Notfalldienst genutzt, um den Arzt bei der Versorgung seiner Patienten entlastend zur Seite zu stehen.

Der Arzt kann so auf die Hilfe des fachlich versierten Rettungsassistenten zurückgreifen, beispielsweise bei der Ausführung sämtlicher Assistenzmaßnahmen zur Versorgung der Patienten.

Des Weiteren führt der Rettungsassistent alle organisatorischen Aufgaben durch, wie die Einweisung ins Krankenhaus, das Informieren der Angehörigen oder das Hinzurufen des Rettungsdienstes und unterstützt bei der Dokumentation des Einsatzes.

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