Sechs neue Rettungswagen

Hamburg - Am 11.12.2008 gehen sechs neue Rettungswagen bei der G.A.R.D. Gemeinnützige Ambulanz und Rettungsdienst GmbH in Hamburg als Mehrzweckfahrzeuge sowohl für die Durchführung von Notfallrettung als auch für den Krankentransport in Betrieb. Durch die Indienststellung der neuen, über die Norm ausgestatteten Einsatzfahrzeuge wird eine noch bessere rettungsdienstliche Versorgung der Hamburger Bevölkerung gewährleistet.  
Die neuen Einsatzfahrzeuge auf Basis des Mercedes Sprinter 315 CDI wurden in Kooperation mit anderen Rettungsdienstorganisationen in Deutschland gemeinsam bestellt und bei der Firma Hospimobil in Aurich/Niedersachsen ausgebaut. „In Kooperation ist es möglich ein höherwertiges Fahrzeug zu einem von den Krankenkassen vertretbaren Preis zu bekommen. Wir verzichten damit zwar auf einen gewissen Grad an Individualität, erhalten jedoch durch die höheren Bestellzahlen ein besseres Preis-Leistungsverhältnis und somit auch mehr Komfort - sowohl für unsere Patienten als auch für unsere Mitarbeiter. Dadurch können auch die neuen Fahrzeuge wieder durch viele besondere Ausstattungsmerkmale glänzen.“ erklärt Sven Jarmuth, Geschäftsführer der G.A.R.D. So gibt es an Bord modernste medizinische Geräte wie z.B. die Spritzenpumpe Perfusor Space, einem Gerät aus der Intensivmedizin oder die EKG-Defibrillationseinheit mit der umfangreichsten Ausstattung im gesamten Hamburger Rettungsdienst. Unter anderem unterstützt diese Einheit die Rettungskräfte bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung, indem kontinuierlich die Effektivität der Herzdruckmassage gemessen und auf dem großzügigen Farbdisplay, ähnlich eines Überwachungsmonitors einer Intensivstation, angezeigt wird. Die Herzdruckmassage kann dadurch vom Rettungsdienstpersonal wesentlich optimiert werden.

Die neuen Fahrzeuge stechen zudem mit einem ganz besonderen Highlight hervor: G.A.R.D. stattet die Fahrzeuge mit einem hydraulischen Lift aus, der die Patienten mühelos mitsamt dem Tragestuhl vom Boden in das Einsatzfahrzeug hebt und auch wieder hinaushebt. Das garantiert nicht nur dem Patienten ein sehr komfortables und sicheres Ein- und Ausladen, sondern ist auch für das Rettungsdienstpersonal eine Entlastung, die den Rücken schont. Arbeitserleichterung gibt es ebenfalls durch einen, das Koffersystem ersetzenden, Notfallrucksack, der eine noch schnellere und effizientere Versorgung der Notfallpatienten ermöglicht.