Gemeinsam helfen – Erste-Hilfe-Kurse für die Kinder der „Arche“ in Hamburg

Am 24. April nahmen 15 Kinder des Kinder- und Jugendzentrums „Die Arche“ – Hamburg beim Rettungsdienst G.A.R.D. in Wandsbek an einem kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs teil.

Nach ihrer Ankunft in der Rettungshauptwache wurden sie von den zwei Kursleitern, einem Rettungsassistenten und einem Lehrrettungsassistenten der G.A.R.D., in Empfang genommen und über das Gelände der Rettungshauptwache geführt. Highlight des Rundgangs war die Besichtigung eines Rettungstransportwagens, in dem die Kinder u.a. begeistert den Pulsoximeter austesten und so den Sauerstoffgehalt in ihrem Blut messen durften. Nach dem Rundgang ging es zu den Lehrräumen der G.A.R.D. Berufsfachschule für Rettungsassistenz. In einem ca. einstündigen Erste-Hilfe-Kurs wurden kindgerecht die Grundlagen der Ersten-Hilfe vermittelt, die Unterschiede zwischen leblosen und bewusstlosen Personen und den dazugehörigen einzuleitenden Maßnahmen beigebracht und fleißig mit Hilfe eines Dreiecktuches sowohl Kopf- als auch Armverbände geübt.

Kinder sind besonders zu Hause, in der Schule, im Straßenverkehr oder in der Freizeit von Unfällen betroffen. Allein auf mögliche Gefahren hinweisen, reicht oft nicht aus. Selbst bei der größten Vorsicht können Unfälle passieren, auch wenn kein Erwachsener da ist. Umso wichtiger ist es, dass auch Kinder lernen, wie sie in Notsituationen zu handeln haben. Durch die speziell für die Altersgruppe ausgelegten Erste-Hilfe-Kurse von G.A.R.D. wird den Kindern beigebracht, dass auch Sie eine aktive Hilfe in Notfallsituationen leisten können und somit Leben retten oder bleibende gesundheitliche Schäden verhindern oder mildern können.

In den Erste-Hilfe Kursen der G.A.R.D. für Kinder lernen die Mädchen und Jungen, wie sie schnell Hilfe organisieren und welche Maßnahmen sie selbst bei bestimmten Notfällen durchführen können, um menschliches Leben zu retten oder bleibende gesundheitliche Schäden bis zum Eintreffen professioneller Hilfe durch den Rettungsdienst und/oder Arzt zu verhindern oder zu mildern. So werden kindgerecht beispielsweise die verschiedenen Arten der Verbandslehre oder der Unterschied zwischen einer bewusstlosen und einer leblosen Person mit den dazugehörigen einzuleitenden Maßnahmen beigebracht. Die Kinder werden so selbstbewusster in Notsituationen und wissen, dass auch Sie eine wertvolle Hilfe für das Unfallopfer sein können und somit Verletzungen minimiert und die Überlebenschancen erhöht werden.