Norddeutschlands größtes Rettungsdienstunternehmen wächst weiter. In den vergangenen drei Monaten sind 13 weitere Fahrzeuge zum Fuhrpark der Gemeinnützigen Ambulanz und Rettungsdienst GmbH (G.A.R.D.) hinzugekommen, darunter zehn Krankentransportwagen (KTW), zwei Rettungstransportwagen (RTW) und ein Intensivtransportwagen (ITW).
Die beiden Rettungstransportwagen sind auf Mercedes Sprinter Basis 315 CDI (150 PS) mit vollautomatischem Getriebe ausgestattet worden. Der ITW ist auf Basis des alten Mercedes Sprinters 316 CDI (160 PS)mit Koffer ausgebaut und verfügt, wie die zehn KTW auf Basis des VW T5, ebenfalls über ein vollautomatisches Getriebe. Alle Fahrzeuge wurden bei der Firma Miesen in Wachtberg bei Bonn für den Einsatz im Rettungsdienst umgebaut.
Beim Ausbau der Fahrzeuge wurde besonders in Hinblick auf das Wohl des Patienten auf hohe Qualität und Komfort geachtet. Neben Klimaanlage und Standheizung in allen Fahrzeugen verfügt der RTW über ein spezielles IWS-System, was die gesamte elektronische Steuerung im Patientenraum übernimmt undFehlermeldungen wie beispielsweise Blaulichtausfall oder Stromspannungsabfall aufzeigt. Die neuen KTW sind, wie die bisherigen KTW des G.A.R.D.-Fuhrparks auch, gemäß DIN EN 1789 vom Typ B und nicht wie in Hamburg auch zulässig vom Typ A2, der geringere Anforderungen erfüllen muss. Dadurch können Patienten bei plötzlich auftretenden Komplikationen oder in Notfällen wesentlich besser versorgt werden.
Alle Fahrzeuge sind auch weiterhin über einen Bord-PC mit der Einsatzzentrale verbunden. Damit erreicht G.A.R.D. eine effiziente und wirtschaftliche Disposition per GPS, verkürzt so Wartezeiten für die Auftraggeber, entlastet die Kostenträger und ist zudem umweltfreundlich, denn unnötige Leerfahrten werden verhindert. Für einen besonders praxisgerechten Einsatz der Fahrzeuge wurden die Meinungen und Anregungen der Mitarbeiter bei der Ausbauplanung mit einbezogen. So wurden beispielsweise Medirol-Tragen in die neuen Fahrzeuge eingebaut, welche die Mitarbeiter von der Bedienbarkeit anderen Modellen vorzogen. Alle Fahrzeuge verfügen über zwei Begleiterstühle im Patientenraum, was vor allem auf den RTW die bessere Schulung unserer Auszubildenden undPraktikanten ermöglicht. Auf Grund der breiteren Schulterpartie und der verstellbaren Rückenlehne des Begleiterstuhls im RTW ist ein hoher Komfort gewährleistet.