Ein G.A.R.D.-Rettungsassistent berichtet

Markus Strecker arbeitet seit 2005 als
Rettungsassistent bei der G.A.R.D.

Markus Strecker ist Rettungsassistent und arbeitet zurzeit gemeinsam mit circa 25 Kollegen an unserer Wache in Hamburg-Poppenbüttel.

Wir haben Markus begleitet und interviewt. Hier erzählt er „seine G.A.R.D.-Geschichte“ und gibt Einblicke in den Rettungsdienstalltag bei der G.A.R.D.

Warum bist Du Rettungsassistent geworden?

Markus wurde nach der Ausbildung zum
RA direkt von der G.A.R.D. übernommen.

2004 habe ich meinen Zivildienst im Krankentransport absolviert, dabei wurde mein Interesse für den Beruf des Rettungsassistenten geweckt.

2005 startete ich dann bei der G.A.R.D. meine Ausbildung zum Rettungsassistenten. Die Ausbildung hat mir sehr gefallen, nach meinem Ausbildungsende wurde ich direkt übernommen und arbeite seitdem als Rettungsassistent bei der G.A.R.D.

Was ist das Besondere an Deinem Beruf?

Genaue Datendokumentation ist wichtig.
Vor jeder Schicht: Materialcheck
Infektionstouren erfordern besondere Kleidung und Maßnahmen.

Ich wollte immer einen Beruf ausüben, in dem ich soziale Kontakte, Verantwortung und Abwechslung habe und in dem ich nicht nur im Büro sitze, sondern auch mal rauskomme.

Als Rettungsassistent weiß man selten, was bei einem Einsatz auf einen zukommt und ich habe bei jedem Einsatz die Verantwortung für die Gesundheit von Menschen. Diese Verantwortung ist mir wichtig, sie heißt aber auch, dass ich sowohl im theoretischen und notfallmedizinischen Wissen als auch dem praktischen Anwenden fit bleiben muss.

Egal wie viel Routine man im Laufe der Zeit bei den Einsätzen entwickelt: Jeder Patient ist doch immer wieder anders und bedarf individueller Maßnahmen und Betreuung.

Des Weiteren bin ich Mentor für neue Azubis und Kollegen. In dieser Rolle präge ich ihre Ausbildung bzw. Einarbeitung und habe dabei eine große Verantwortung, dass diese gelingt. Ich kann zu einem sehr frühen Zeitpunkt wichtigen Einfluss nehmen, indem ich helfend zur Seite stehe und meine persönlichen Erfahrungen und Einstellungen zu meinem Beruf und der G.A.R.D.  weitergebe. Meine Devise dabei ist: möchte ich, dass jemand einen guten Job macht, dann muss ich es ihm auch gut zeigen.

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Gibt es Situationen, die Dich besonders berühren?

Seit meine Freundin schwanger war, sind für mich Einsätze mit schwangeren Patientinnen schon eine ganz besondere Verantwortung. Ich finde es einfach faszinierend, wie neues menschliches Leben entsteht und habe sehr viel dadurch gelernt.

Ansonsten sind Einsätze mit Kindern für mich immer mit besonderen Emotionen verbunden. Dabei hilft es mir sehr, dass ich seit zwei Jahren selbst Vater so einer „kleinen Rakete“ bin.

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Was sind für die wichtigsten Aspekte bei Deiner Arbeit?

Patientenfürsorge hat für Markus höchste Priorität
Alles für die Versorgung dabei

Das Wichtigste ist, dass sich jeder Patient bei mir gut aufgehoben fühlt und ich ihn fachgerecht versorgen kann. Dazu braucht man Professionalität, Einfühlungsvermögen, Menschenkenntnis, fachliche Kompetenz und natürlich auch Spaß am Beruf.
Dies gilt besonders, wenn man mal einen schlechten Tag hat. Der Patient steht im Mittelpunkt und Professionalität heißt, sich trotz eigener Stimmungslage zusammen zu reißen, freundlich und zuwendend zu sein. Man darf nie vergessen: wir werden in einer für den einzelnen Patienten mehr oder weniger schlimmen, persönlichen Notsituation gebraucht. Für uns ist dies Routine und Alltag, für den Patienten jedoch oft eine neue und belastende Erfahrung.

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Wie sieht eine typische Arbeitswoche für Dich aus?

Markus kontrolliert auch das Materiallager
seiner Wache.

Ich habe eine 45h-Woche und je nach Länge der Schicht drei bis sieben Schichten die Woche. Diese verteilen sich auf Dienste auf dem KTW, RTW und dem Arzteinsatzfahrzeug (AEF) im Ärztlichen Nofalldienst in Hamburg.

An unserer Wache kümmere ich mich zusätzlich um die Wäsche, bestelle gemeinsam mit einer Kollegin das Material und bin Pate für einen unserer Rettungswagen.

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Was macht G.A.R.D. für Dich zu einem guten Arbeitgeber?

Eine Wischdesinfektion bereitet das Fahrzeug für den nächsten Patienten vor.
Hydraulische Tragelifte im RTW
Moderne Einsatzfahrzeuge mit hochwertiger Ausrüstung

An der G.A.R.D. gefällt mir, dass es ein modernes, wachsendes Unternehmen ist. Hier bewegt sich viel und das Unternehmen sucht ständig regional, national und sogar im Ausland Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln. Dadurch werden bestehende Arbeitsplätze gesichert und gleichzeitig neue geschaffen.

Das dabei nicht alles immer fehlerfrei läuft oder gleich beim ersten Mal perfekt klappt, ist manchmal ärgerlich, aber bei genauerer Betrachtung völlig normal. Es ist leicht über bestimmte Dinge zu meckern, führt aber nicht zu Veränderungen. Man muss sich einbringen und ich denke, dass man im Rettungsdienst nur selten die Chance hat, so am Wachstum und der Weiterentwicklung selbst mitzuwirken wie bei der G.A.R.D. Hinzu kommt, dass hier sinnvolle Kritik und ein produktives Feedback sehr erwünscht sind.

Diese Aspekte zusammen mit dem modernen, sehr gut ausgestatteten Fuhrpark und der überdurchschnittlichen sowie vor allen Dingen pünktlichen Entlohnung machen die G.A.R.D. für mich zu einem guten Arbeitgeber.

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Gab es in Deiner Zeit bei der G.A.R.D. Verbesserungen, die Dir die Arbeit erleichtern?

Freie Hände dank Rucksacksystem
EKG-Geräte der neusten Generation helfen bei der Arbeit.
Am Dienstende übermittelt Markus die Daten der Einsätze.

Erfreulich ist, dass schon vor meiner Zeit eine ganze Menge bei der G.A.R.D. passiert ist, z.B. die Gewichtsverteilung und Umlagerung bei Tragen und Tragestühlen. Viele Verbesserungen sind einem manchmal auch gar nicht so bewusst, weil man sie tagtäglich kennt und nutzt.

Aber besonders zu erwähnen ist, dass wir das medizinische Equipment mit einem Rucksacksystem und nicht mit Koffern transportieren.  Dies ist viel gesünder für den Rücken und man hat einfach die Hände frei. Mittlerweile arbeiten wir in Hamburg überwiegend mit EKG-Einheiten von Zoll und auch wenn die Umstellung für mich anfangs ungewohnt war, stellte sich schnell heraus, dass diese EKG-Geräte dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Bei der Reanimation hilft das Gerät, indem es z.B. die Frequenz misst und über einen Sensor die Tiefe angibt, mit der die Herzdruckmassage optimal durchgeführt werden soll.

Generell erleichtern mir die modernen Fahrzeuge und Geräte bei der G.A.R.D. meine Arbeit. Besonders komfortabel ist, dass die Rettungswagen hydraulische Tragestuhl-Lifte haben!

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Was würdest Du neuen Kollegen und Bewerbern bei der G.A.R.D. mit auf den Weg geben?

Rettungsdienst im Wandel und Zukunft bei der G.A.R.D.
Auf zum nächsten Einsatz!

Wer im Rettungsdienst in Deutschland arbeitet oder eine Ausbildung zum Rettungsassistenten oder Rettungssanitäter anstrebt, wird früher oder später auf die G.A.R.D. aufmerksam.

Ich kann nur empfehlen: Guckt Euch die G.A.R.D. einfach mal persönlich an! Es ist ein großes Unternehmen, man braucht sicher einige Zeit, um einen umfassenden Einblick zu erhalten und natürlich gibt es auch bei uns Dinge,  mit denen man als Arbeitnehmer nicht immer zu 100% zufrieden ist. Aber dies ist überall der Fall.

Wie schon erwähnt: wenn man sich austauscht, nachdenkt und vergleicht, stechen die vielen Vorteile der Arbeit bei der G.A.R.D. klar hervor. Der Rettungsdienst in Deutschland befindet sich zurzeit im Wandel – bei der G.A.R.D. hat man die Chance ein Teil der Zukunft des deutschen Rettungsdienstes zu sein.

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Noch Fragen?

Ihr habt noch Fragen? Markus antwortet gern.

Ihr habt Fragen oder möchtet noch mehr von Markus Strecker und seiner Arbeit erfahren? Dann schreibt Ihm gern eine E-Mail an markus.strecker(at)gard.org.

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