Freitag, 11. November 2011

Praktikantin aus Thailand mit an Bord

Artittaya vor der G.A.R.D.-Rettungswache in Hamburg-Wandsbek

Beeindruckt von Größe und Ausstattung des G.A.R.D.-RTW

Vom 08. bis zum 11. November gab es an der G.A.R.D.-Wache in Hamburg-Wandsbek eine Kollegin mehr. Artittaya Taotho aus Thailand hospitierte vier Tage lang bei G.A.R.D.-Rettungsassistenten, um mehr über den Rettungsdienst in Deutschland zu erfahren. Dabei verbrachte sie zwei Tage auf einem Rettungswagen (RTW) und zwei Tage auf einem Intensivtransportwagen.

Zu Hause in Bangkok arbeitet Artittaya bei der thailändischen Armee als „Practical nurse“. Diese versorgen Patienten nicht nur auf Station im Krankenhaus, sondern fahren auch mit dem RTW zu Notfalleinsätzen.
Derzeit ist Artittaya jedoch vier Wochen lang in Deutschland, um sich fortzubilden und möglichst viel über den Rettungsdienst in Deutschland zu lernen. Nach ihrer Zeit bei der G.A.R.D. hospitiert sie noch zwei Wochen im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und eine Woche an einer Klinik in Freiburg.

Früher Start auf Englisch

Der erste Tag bei der G.A.R.D. begann für Artittaya morgens um 6.30 Uhr mit einer Führung durch die Wache, Anprobieren der Dienstkleidung und Besichtigung aller Fahrzeuge. Das Ganze fand auf Englisch statt, da die Praktikantin neben Thai nur Englisch sprach. Danach begann die erste Schicht auf einem RTW. Die Kollegen waren sehr beeindruckt, wie wissbegierig und interessiert Artittaya, trotz der Sprachbarriere, alle Arbeitsschritte verfolgte. Auch in den folgenden Tagen ließ ihr Interesse nicht nach und die Kollegen bemühten sich, jede Frage so ausführlich wie möglich zu beantworten.

In Deutschland ist alles groß

Besonders beeindruckt war Artittaya von der Größe der Fahrzeuge. In Thailand ist ein RTW nur so groß wie ein KTW und hat auch wesentlich weniger Ausrüstung an Bord. Auch die Krankenhäuser hinterließen einen positiven Eindruck besonders das UKE war für Artittaya etwas Besonderes und ganz anders als Kliniken in Thailand. Nicht zuletzt war Artittaya auch von der Größe einiger Patienten beeindruckt so viel Patient auf einmal hatte sie in Thailand noch nicht gesehen.
Ein besonderer Dank geht an alle Kollegen, die unseren thailändischen Gast in den vier Tagen betreut haben. Wir wünschen Artittay noch eine schöne und interessante Zeit in Deutschland und drücken die Daumen, dass sie zusätzlich das erste Mal Schnee erleben kann.

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Kontakt:

 
Steffen Tabel
Leiter Unternehmenskommunikation
Telefon: 040 – 669 554 181