Gelungene Kommunikation – Lehrrettungsassistenten der G.A.R.D.-Gruppe bildeten sich gemeinsam weiter

Die Teilnehmer des Kurses mit Dozentin Dipl.-Psychologin Lena Mands

Die vier Seiten einer Nachricht: eines der Kommunikationsmodelle, mit denen die Teilnehmer gearbeitet haben.
Am 12. und 13. November bildeten sich 10 Lehrrettungsassistenten und Dozenten der ASG Leipzig, der G.A.R.D Dresden und der G.A.R.D. Hamburg weiter. Thema der zweitägigen Fortbildungsveranstaltung war gelungene Kommunikation in Theorie und Praxis.
Zwei Kollegen der ASG Leipzig, drei G.A.R.D.-Mitarbeiter aus Dresden und fünf Kollegen der G.A.R.D. Hamburg sowie Dozentin Dipl.-Psychologin Lena Mands starteten am Samstagmorgen am Unternehmenssitz der G.A.R.D. in Hamburg ihre Reise zu einem besseren Verständnis von Kommunikation.
Am Anfang der zweitägigen Fortbildung lernten die Teilnehmer die wichtigsten Kommunikationsmodelle kennen. Diese bildeten den Grundstein für zahlreiche praktische Übungen, in denen die Teilnehmer an Situationen aus ihrem eigenen Rettungsdienstalltag ein differenzierteres Verständnis für Kommunikation erlangen konnten.
Im ersten Schritt konzentrierte sich das Training darauf, die Kommunikation anderer Menschen besser einschätzen zu können. Gerade im Rettungsdienst spielt dieses Verständnis eine entscheidende Rolle: nicht nur die Kommunikation mit Kollegen oder Auszubildenden ist wesentlich für den Arbeitserfolg, sondern auch die Kommunikation mit Ärzten, Krankenhauspersonal und vor allem mit dem Patienten ist wichtiger Bestandteil der Arbeit eines Lehrrettungsassistenten. Aus diesem Grund wurden in den Übungen kommunikativ herausfordernde Situationen im Rettungsdienst analysiert und geübt, z.B. der Umgang mit Patienten, die gerade nicht bester Laune sind.
In einem weiteren Schritt reflektierten, diskutierten und verbesserten die Teilnehmer ihr eigenes Kommunikationsverhalten, insbesondere bei der Kommunikation mit Auszubildenden. Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf der Übung von Techniken für ein gelungenes Feedback im Kommunikationsprozess.
Die Fortbildung war für die Teilnehmer ein voller Erfolg. „Besonders hat mir gefallen, dass wir mit Szenarien aus dem Rettungsdienstalltag gearbeitet haben. Es ist oft herausfordernd, in der Kürze der Zeit bei einem Einsatz das Gesagte richtig einzuschätzen. Das Training vermittelte mir Ansätze, die mir helfen, Missverständnisse zu reduzieren.“, so Kursteilnehmer Thomas Hofmann. Auch Dozentin Lena Mands zieht ein positives Fazit aus den zwei Tagen: „Es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie die strukturierte Auseinandersetzung mit Kommunikation zum einem Erkenntnisgewinn der Teilnehmer führt, den sie in ihrem Arbeitsalltag aber auch ihrem Privatleben konkret umsetzen können. Ich freue mich sehr, dass das Training etwas dazu beitragen kann, die Lehrrettungsassistenten in ihren herausfordernden Berufsalltag zu unterstützen.“
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