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G.A.R.D.-News - Archiv 2010 - 2015

Freitag, 12. November 2010

G.A.R.D. testet CPAP-Methode in der präklinischen Notfallversorgung

CPAP-Beatmungssystem am Dummy

Die G.A.R.D. testet die Einführung der Patientenbeatmung nach der CPAP-Methode in der präklinischen Notfallversorgung.

CPAP steht für „continous positive airway pressure“, basiert auf einer Beatmungsmaske mit leichtem Überdruck und hat zum Ziel, die zu schwache Eigenatmung eines Patienten zu erkennen und zu verstärken. Der Vorteil der Methode ist, dass ein ausreichendes Atemvolumen erreicht wird, ohne dem Patienten einen künstlichen Atemrhythmus aufzuzwingen.

Geschulte Rettungsassistenten der G.A.R.D. haben in der Testphase die Möglichkeit, die CPAP-Methode bei Patienten mit Verdacht auf kardiales Lungenödem einzusetzen. Dabei folgen die Rettungsassistenten einem klaren Algorithmus. Christopher Thon, stellvertretender Leiter des Rettungsdienstes der G.A.R.D. sagt: „Die Einführung der CPAP-Methode bereits auf dem RTW bedeutet eine deutliche Verbesserung der präklinischen Versorgung unserer Patienten“. 

Die Methode wird derzeit auf Rettungswagen an zwei Wachen der G.A.R.D. getestet. Bei einer erfolgreichen Testphase ist es das Ziel, CPAP als Standard der Patientenversorgung flächendeckend einzuführen. „Wir testen CPAP, weil wir überzeugt sind, dass die präklinische Versorgung des kardialen Lungenödems nicht nur deutlich verbessert wird und dadurch Folgeprobleme, wie z.B die künstliche Beatmung, vermieden werden. Vielmehr wird durch den frühzeitigen Einsatz einer adäquaten Atemhilfe bereits vor Ankunft des Notarztes der Zustand des Patienten deutlich stabilisiert. Dies gilt in ländlicheren Gebieten umso mehr, da die Anfahrtszeiten der Notarzteinsatzfahrzeuge und die Verfügbarkeit deutlich schlechter sind als in Großstädten.“, so Dr. Peter Neumann, ärztlicher Leiter der G.A.R.D.

 

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