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Seit August 2013 ist die G.A.R.D. Ambulanz und Rettungsdienst Teil der Falck-Unternehmensgruppe Deutschland. Auf dieser Seite finden Sie das Archiv der G.A.R.D.-News von 2012 bis 2015.

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G.A.R.D.-News - Archiv 2010 - 2015

Donnerstag, 28. Februar 2013

G.A.R.D. schult Rettungsassistenten in AMLS

Am 16. und 17. Februar qualifizierten sich mehr als 20 Rettungsassistenten der G.A.R.D. im AMLS-Konzept weiter. AMLS steht für Advanced Medical Life Support und ist ein weltweit angewandtes Konzept zur Versorgung von internistischen und neurologischen Patienten.

An diesem Wochenende erlernten die Teilnehmer die Theorie und Praxis des AMLS-Konzepts. Nach einer Kennenlernrunde am Morgen des ersten Tages erläuterten die Instruktoren in einem Fachvortrag die Entwicklung und Eckpunkte von AMLS.
Danach lernten die  Rettungsassistenten in einem anregenden Wechsel von Theorie und Praxis, wie unterschiedliche Patienten gemäß AMLS versorgt werden. Die einzelnen Fallbilder umfassten dabei Schockgeschehen, Intoxikation, Infektionskrankheiten, neurologische Symptome wie verminderte Vigilanz, Atem- und Thoraxbeschwerden und abdominelle Schmerzen.

Theorie und Praxis-Einheiten an verschiedenen Fallbildern

Zuerst erläuterten die Instruktoren die Anwendung von AMLS bei diesen Fallbildern in einem Vortrag, danach ging es für alle Teilnehmer in die dazugehörige Praxisübung. Für diese Praxisübungen teilte sich der Kurs in Kleingruppen von fünf bis sechs Personen. Mit verteilten Rollen übten sie dann, die Patienten zu befragen und die Anamnese und Diagnostik bei den unterschiedlichen Fallbildern konsequent nach AMLS zu stellen. Das AMLS-Konzept dient hier als Leitfaden, mit dem die Rettungsassistenten Patienten untersuchen, wobei der Fokus auf internistischen Symptomen und Ursachen liegt. Die Patienten mit den entsprechenden Symptomen wurden dabei von Mimen dargestellt, die für das entsprechende Fallbild instruiert und geschminkt waren.

Am Sonntagnachmittag stand dann die Prüfung auf dem Plan. Auch diese war in Theorie und Praxis unterteilt, wobei der Theorie-Teil circa fünfzig Fragen umfasste. Im Praxisteil mussten die Teilnehmer in 2er-Teams zeigen, was sie in den zwei Tagen gelernt hatten. Die große Mehrheit der Teilnehmer meisterte die Prüfung erfolgreich.

Ein Kurs mit Spaß und Wisse für die alltägliche Praxis

Sebastian Heil, Lehrrettungsassistent und Dozent an der G.A.R.D.-Berufsfachschule war einer der Kursteilnehmer an diesem Wochenende. Er berichtet: „Der Kurs hat richtig Spaß gemacht! Die Thematik ist so spannend und der Wechsel von Theorie und Praxis war so gelungen, dass die Zeit wie im Flug verging. Vor allem die theoretische Prüfung war anspruchsvoll, aber Konzentration und Anstrengung haben sich nicht nur für das Zertifikat gelohnt. Vielmehr ist es äußerst sinnvoll, das Notfallgeschehen bei internistischen Fällen aus der AMLS-Perspektive zu betrachten. So hat man viel besser den Überblick, vergisst nichts und versorgt den Patienten noch besser.“

David Barg, Rettungsdienstleiter der G.A.R.D., erläutert: „Wir wollen Vorreiter bei der Einführung zertifizierter Kurse in der Notfallmedizin sein. Nachdem wir letztes Jahr unsere Rettungsassistenten erfolgreich in PHTLS® qualifiziert haben, führen wir in 2013 AMLS in unsere Aus- und Weiterbildung ein.“
Der nächste AMLS-Kurs für Rettungsassistenten der G.A.R.D. findet am ersten April-Wochenende statt.

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