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G.A.R.D.-News - Archiv 2010 - 2015

Mittwoch, 27. Mai 2015

Falck Deutschland e.V. leistet Katastrophenhilfe in Nepal

Harald Siemen (links), Mitglied des Falck e.V., übergab mit einem Team des Medizinischen Hilfswerk Deutschland e.V. Medikamente und Verbandsmaterial an die Bevölkerung.

Vom 7. bis zum 15. Mai leistete Harald Siemen, Mitglied des Falck Deutschland e.V., mit einem Team des Medizinischen Hilfswerks Deutschland e.V. (MHW) im Erdbebengebiet in Nepal Katastrophenhilfe. Während des Aufenthalts erschütterten starke Nachbeben die Region, zum Glück ohne Verletzte im MHW-Team.

Abgelegene Erdbebengebiete erkunden

Neben Harald Siemen bestand das Helferteam aus Mitgliedern des ASB Steiermark und Mitarbeitern des MHW. Die akute medizinische Erstversorgung der verletzten Menschen hatte bereits die erste Hilfswelle des MHW vorgenommen. Als Teil der zweiten Hilfswelle führten die Helfer vor allem Erkundungen durch. Diese dienen dazu, einen Status Quo über die Lage und Gesundheitsversorgung der betroffenen Bevölkerung zu erhalten. Diese Informationen sind dann die Basis für die weitere Hilfe.
Von ihrer Basis in Katmandu aus erkundete das Team auf Wunsch der Gesundheitsbehörden abgelegene Bereiche des Erdbebengebietes im Gebiet von Dolalghat, Kabhrepalapcho. Sie erstellten einen Erkundungsbericht über die Lage für den Chefarzt. Ebenfalls versorgten das Team eine Dorfambulanz für 5.000 Einwohner sowie die Notunterkünfte für die Bevölkerung mit medizinischem und Verbandsmaterial.

Hilfsgüter und Unterkünfte helfen

Den Helfern war es besonders wichtig, dass sie die Menschen mit ihrer Tätigkeit auch nachhaltig unterstützen. Daher verteilten sie Hilfsgüter und halfen beim (Wiederauf-)Bau von Unterkünften aus Bambus und Wellblech. Bei eventuellen Nachbeben und dem bevorstehenden Monsun ist diese Bauweise im Falle eines Einsturzes deutlich ungefährlicher für die Bewohner.
Harald Siemen berichtete von einer rundum positiven Atmosphäre: „Egal, wo wir hinkamen, wir wurden stets mit sehr viel Wohlwollen von der Bevölkerung empfangen. Auch die Kooperation mit der nepalesischen Polizei, dem Gesundheitsministerium oder den anderen Hilfsorganisationen verlief reibungslos.“


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