September 2009
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Fortbildung im Fliegerhorst
Am 22.9.2009 besuchte ein Teil der Transport SEG MHW aus Hamburg den Luftwaffenstandort in Faßberg. Die Rettungsassistenten und –sanitäter der Gemeinnützigen Ambulanz und Rettungsdienst GmbH (G.A.R.D.) erhielten Einblicke in die tägliche medizinische Versorgung der Soldaten und Soldatinnen. Die Begrüßung wurde vor dem Truppenarztzentrum des Standortes, begleitet vom Hauptfeldwebel des Sanitätsdienst Bereiches, gehalten. Den Kollegen und Kolleginnen der G.A.R.D. wurden nicht nur die dienstbereiten Rettungsfahrzeuge, sondern auch das umfangreiche
medizinische Material und die Ausstattung vorgestellt. Interessant war, dass die vor Ort stationierten Rettungsfahrzeuge sowohl als KTW als auch als NAW vorgehalten werden. Die erheblichen Unterschiede, siehe Abbildung Rettungspanzer der Bundeswehr, machen einen direkten Vergleich mit der Rettungsorganisation der G.A.R.D. schwer möglich. Jedoch wurden den Kollegen und Kolleginnen wichtige neue Erkenntnisse vermittelt, die für den Einsatz im herkömmlichen Rettungswesen erforderlich sind.
Danach ging es weiter zum Panzerausbildungsstandort nach Munster nähe Faßberg. Der Standortverantwortliche zeigte den Aufbau und Betrieb sowie die zugehörige medizinische Ausstattung einer Rettungsstelle. Sie besteht aus dem Container Rettungsstation, einem luftgestützten Zelt sowie der Container Versorgungspalette. 
Im Anschluss erfolgte eine Besichtigung einiger Sonderfahrzeuge, die für den Kampfeinsatz in Afghanistan eingesetzt werden und zur Wartung zurück nach Deutschland verlegt wurden.
Nach der Besichtigung ging es weiter zur Flughafenfeuerwehr Fliegerhorst Faßberg. Bei dieser Führung wurden spezielle Gefahrensituationen, wie z.B. bei verunglückten Flugzeugen, vorgestellt und diskutiert. Hier standen vor allem die Analyse und Vorgehensweise für den Rettungseinsatz im Vordergrund.
Für den Einsatz möchten wir uns bei den Kollegen und Kolleginnen der Bundeswehr, die uns spannende Einblicke in die Notfallversorgung des Rettungswesens gegeben haben, herzlich bedanken.
G.A.R.D. Hamburg